<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><KD_8_1_Z4 version="1" xmlns="http://www.brz.gv.at/eproc/kd/2018/12"><CONTRACTING_BODY><ADDRESS_CONTRACTING_BODY><OFFICIALNAME>GMI — Gregor Mendel Institut f&#252;r Molekulare Pflanzenbiologie GmbH</OFFICIALNAME><NATIONALID>9110016259277</NATIONALID><PHONE>+43 1 79044 9000</PHONE><E_MAIL>office@gmi.oeaw.ac.at</E_MAIL><CONTACT>TERZAKI &amp; Partner GmbH, Mag. Alexandra Terzaki (Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin), 1090 Wien</CONTACT></ADDRESS_CONTRACTING_BODY></CONTRACTING_BODY><OBJECT_CONTRACT><TITLE><P>Low-Pressure Sorter</P></TITLE> <REFERENCE_NUMBER>243805</REFERENCE_NUMBER><CPV_MAIN><CPV_CODE CODE="38000000" /></CPV_MAIN><TYPE_CONTRACT CTYPE="SUPPLIES" /><SHORT_DESCR><P>Low-Pressure Sorter</P></SHORT_DESCR><NO_LOT_DIVISION /><OBJECT_DESCR><NUTS CODE="AT130" /></OBJECT_DESCR></OBJECT_CONTRACT><AWARD_CONTRACT><AWARDED_CONTRACT><CONTRACTOR><ADDRESS_CONTRACTOR><OFFICIALNAME>Miltenyi Biotec B.V. &amp; Co. KG</OFFICIALNAME></ADDRESS_CONTRACTOR></CONTRACTOR></AWARDED_CONTRACT></AWARD_CONTRACT><COMPLEMENTARY_INFO><DATE_DISPATCH_NOTICE>2026-04-29</DATE_DISPATCH_NOTICE></COMPLEMENTARY_INFO><ADDITIONAL_CORE_DATA><DATE_FIRST_PUBLICATION>2026-05-01</DATE_FIRST_PUBLICATION><DATETIME_LAST_CHANGE>2026-05-01T16:05:00</DATETIME_LAST_CHANGE><D_JUSTIFICATION><P>Die BioOptics Facility f&#252;hrt im Rahmen des Kooperationsvertrags Zellsortierungen f&#252;r MitarbeiterInnen vom Forschungsinstitut f&#252;r Molekulare Pathologie (IMP), Institut f&#252;r molekulare Biotechnologie (IMBA) und Gregor-Mendel-Institut f&#252;r Molekulare Pflanzenbiologie (GMI) durch. Die Facility beabsichtigt die Beschaffung eines Zellsortiersystems f&#252;r hochsensible, mechanisch fragile und teilweise sehr gro&#223;e Zellpopulationen, das eine besonders schonende, sterile und zugleich leistungsf&#228;hige Sortierung mit hoher Zellviabilit&#228;t erm&#246;glicht.</P><P>Der Bedarf ergibt sich insbesondere aus Forschungsarbeiten mit Protoplasten, aus humanen zerebralen Organoiden gewonnenen neuronalen Zellen, patientenabgeleiteten Osteosarkom-Zelllinien sowie fluoreszenzbasiert charakterisierten Zellpopulationen f&#252;r CRISPR- und Barcoding-Anwendungen. F&#252;r diese Anwendungen ist eine m&#246;glichst stressarme Sortierung erforderlich, da bereits geringe mechanische Belastungen die &#220;berlebensf&#228;higkeit, Funktionalit&#228;t und Eignung der Zellen f&#252;r nachfolgende Transplantations-, Reaggregations- sowie transcriptomische und multiomische Analysen erheblich beeintr&#228;chtigen k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus sind eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, die Eignung f&#252;r gro&#223;e und empfindliche Zellen, eine Mehrfarben-Detektion sowie ein geschlossenes Einweg-System zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen zwingend erforderlich.</P><P>Nach eingehender technischer Pr&#252;fung erf&#252;llt nur der MACSQuant&#174; Tyto&#174; Lux Cell Sorter diese Anforderungen in der erforderlichen Gesamtkombination aus schonender Niederdruck- und Mikrofluidik-basierter Sortierung, hoher Zellviabilit&#228;t, Mehrfarbenf&#228;higkeit, Eignung auch f&#252;r anspruchsvolle Zelltypen sowie geschlossenem Kartuschensystem. Konventionelle droplet-basierte Hochdrucksorter scheiden aufgrund der mechanischen Belastung und der damit verbundenen reduzierten Zellviabilit&#228;t aus. Auch andere am Markt verf&#252;gbare mikrofluidische Systeme erreichen nach derzeitigem Kenntnisstand die zwingend erforderliche Kombination aus Schonung, Durchsatz, Eignung f&#252;r gro&#223;formatige und empfindliche Zellen sowie minimiertem Kontaminationsrisiko nicht. Der MACSQuant&#174; Tyto&#174; Lux Cell Sorter ist daher aus technischen Gr&#252;nden als das einzig geeignete System f&#252;r die beschriebenen Forschungsanwendungen anzusehen.</P><P></P><P>Hierbei wird explizit darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber nach Ver&#246;ffentlichung der gegenst&#228;ndlichen Bekanntmachung und der hier angef&#252;hrten Begr&#252;ndung den Auftrag noch nicht umgehend erteilen wird, sondern vielmehr den Ablauf der Stillhaltefrist von 10 Tagen abwarten wird. Auf Grund dieser Bekanntmachung und gem&#228;&#223; &#167; 356 Abs 8 BVergG 2018 ist dann ein Anfechtungsantrag nach Ablauf einer Frist von 10 Tagen nach der erstmaligen Verfügbarkeit der Bekanntmachung ausgeschlossen. Sofern Fragen zur der hier dargestellten sachlichen Begründung bestehen, gibt darüber hinaus der Auftraggeber unter vergabe@terzaki.at Auskunft</P></D_JUSTIFICATION></ADDITIONAL_CORE_DATA></KD_8_1_Z4>