<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><KD_8_1_Z4 version="1" xmlns="http://www.brz.gv.at/eproc/kd/2018/12"><CONTRACTING_BODY><ADDRESS_CONTRACTING_BODY><OFFICIALNAME>Wiener Gesundheitsverbund – Vorstandsressort Einkauf (GED EKF)</OFFICIALNAME><NATIONALID>9110024220375</NATIONALID><PHONE>+43 14040967312</PHONE><E_MAIL>ged.ekf@gesundheitsverbund.at</E_MAIL><CONTACT>Hr. Ing. Alexander K&#246;ller, BSc.</CONTACT></ADDRESS_CONTRACTING_BODY></CONTRACTING_BODY><OBJECT_CONTRACT><TITLE><P>Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme und Wartung einer biplanaren Angiographieanlage f&#252;r die Klinik Landstra&#223;e des Wiener Gesundheitsverbundes</P></TITLE> <REFERENCE_NUMBER>GED-A/63/2024/EKF</REFERENCE_NUMBER><CPV_MAIN><CPV_CODE CODE="33100000" /></CPV_MAIN><TYPE_CONTRACT CTYPE="SUPPLIES" /><SHORT_DESCR><P>Angiographieanlage KLA</P></SHORT_DESCR><NO_LOT_DIVISION /><OBJECT_DESCR><CPV_ADDITIONAL><CPV_CODE CODE="33111000" /></CPV_ADDITIONAL><CPV_ADDITIONAL><CPV_CODE CODE="33111710" /></CPV_ADDITIONAL><CPV_ADDITIONAL><CPV_CODE CODE="33111720" /></CPV_ADDITIONAL><NUTS CODE="AT130" /></OBJECT_DESCR></OBJECT_CONTRACT><AWARD_CONTRACT><AWARDED_CONTRACT><CONTRACTOR><ADDRESS_CONTRACTOR><OFFICIALNAME>Siemens Healthcare Diagnostics GmbH</OFFICIALNAME></ADDRESS_CONTRACTOR></CONTRACTOR></AWARDED_CONTRACT></AWARD_CONTRACT><COMPLEMENTARY_INFO><DATE_DISPATCH_NOTICE>2024-11-19</DATE_DISPATCH_NOTICE></COMPLEMENTARY_INFO><ADDITIONAL_CORE_DATA><DATE_FIRST_PUBLICATION>2024-11-20</DATE_FIRST_PUBLICATION><DATETIME_LAST_CHANGE>2024-11-20T10:15:52</DATETIME_LAST_CHANGE><D_JUSTIFICATION><P>F&#252;r das zentrale radiologische Institut (ZRI) der Klinik Landstra&#223;e soll ein biplanares Angiographieger&#228;t angeschafft werden. Die interkonventionelle Radiologie des ZRI mit der mechanischen Thrombektomie ist bereits seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil der Schlaganfallversorgung in Wien. Abgesehen von den intrakraniellen Gef&#228;&#223;verschl&#252;ssen gibt es aber noch ein gro&#223;es Patientenkollektiv mit intrakraniellen Aneurysmen und arterio-ven&#246;sen Malformationen, das in der Klinik zu einem gro&#223;en Teil noch mittels klassischer neurochirurgischer OP behandelt wird, obwohl es in vielen F&#228;llen auch eine minimal-invasive, endovaskul&#228;re Therapie-Option geben w&#252;rde. Um solche Eingriffe im Kopf in Zukunft dem Stand der Wissenschaft und Technik bei h&#246;chster Patientensicherheit durchf&#252;hren zu k&#246;nnen, ist daher seitens der Klinik die Beschaffung einer biplanaren Angiographie-Anlage erforderlich, welche wesentliche Kriterien erf&#252;llen muss.</P><P>Besonders schnelle Rotation des C-Bogens, sodass eine Rotationsangiographie in knapp 2 Sekunden m&#246;glich ist. Die erhebliche Einsparung von i.a. verabreichten Kontrastmittel ist gerade bei Schlaganfall-Patienten sehr relevant, da sich gro&#223;e Mengen an Kontrastmittel negativ auf das postinterventionelle Hirn&#246;dem auswirken. Die schnelle Akquisition reduziert das Risiko von Bewegungsartefakten und senkt die applizierte Strahlendosis.</P><P>Die schnelle Akquisition erm&#246;glicht nach i.v. Kontrastmittel-Gabe die Anfertigung mehrerer Rotationsangiographien in rascher Abfolge, um mittels Software-Algorithmus eine Neuro-Perfusion zu errechnen. Damit ist es m&#246;glich die Durchblutung des Gehirns inkl. der Kollateralgef&#228;&#223;e und daher den klinischen Zustand von Thrombektomie-Patient*innen direkt am Angiographie-Tisch zu beurteilen, was ebenfalls die Therapie-Entscheidung beeinflusst, ohne den Umweg &#252;ber ein Schnittbild-Ger&#228;t machen zu m&#252;ssen. Dies w&#252;rde in diesem zeitkritischen Szenario („time is brain“) deutlich Zeit einsparen, auch Publikationen zeigen eine Zeitersparnis von rund 30 Minuten.</P><P>Bei Rotationsangiographien kann sich die zweite (inaktive) R&#246;hre synchron mitdrehen und muss nicht geparkt werden, was wieder eine erhebliche Zeitersparnis (ca. 30-60 Sekunden) bedeutet. Dies stellt bei Interventionen, welche ma&#223;geblich vom Faktor Zeit abh&#228;ngen, einen bedeutenden Vorteil dar. Andererseits wird unmittelbar die Patientensicherheit erh&#246;ht, da bei an&#228;sthesiologisch betreuten Patient*innen, wie bei Schlaganfall, keine Lines (Beatmungsschlauch, Infusionen, Monitoring) vom C-Bogen erfasst werden.</P><P>Sowohl f&#252;r die chirurgische als auch die endovaskul&#228;re Versorgung von intrakraniellen arterioven&#246;sen Malformationen sind die Flussverh&#228;ltnisse in den zuf&#252;hrenden Arterien und abf&#252;hrenden Venen essentiell f&#252;r die Therapieplanung. Die M&#246;glichkeit einer zeitlich aufgel&#246;sten Rotationsangiographie erlaubt eine detaillierte Analyse von dynamischen Flussverh&#228;ltnissen mit dreidimensionaler Bildgebung.</P><P>Die technischen Eigenschaften der biplanaren Angiographieanlage weisen Alleinstellungsmerkmale auf. Die von der Auftraggeber*in durchgef&#252;hrte Marktrecherche hat ergeben, dass lediglich ein Anbieter ein Ger&#228;t mit den Mindestanforderungen anbieten kann, welches aus klinischer Sicht den Anforderungen f&#252;r die operative T&#228;tigkeit entspricht. Auf Basis der wesentlichen Kriterien wird die Beschaffung einer ARTIS icono biplane IR Pro der Firma Siemens angestrebt.</P><P>Es handelt sich daher um sachliche, anforderungsbedingte Gr&#252;nde, die zu einem bestimmten Leistungsprofil des zu beschaffendes Ger&#228;tes f&#252;hren, aus technischen Gr&#252;nden ist demzufolge kein Wettbewerb vorhanden.</P><P>Vor diesem Hintergrund erfolgt gegenst&#228;ndlich die Durchf&#252;hrung eines Verhandlungsverfahrens ohne vorherige Bekanntmachung gem&#228;&#223; &#167; 36 Abs 1 Z 3 lit a BVergG 2018.</P></D_JUSTIFICATION></ADDITIONAL_CORE_DATA></KD_8_1_Z4>